Was kostet ein Umzug nach Deutschland?

Ein Umzug nach Deutschland ist mit einmaligen und laufenden Kosten verbunden, die sich je nach Stadt und Lebenssituation stark unterscheiden. Dieser Artikel listet alle wichtigen Posten auf – von Kaution und Maklerprovision bis zu Krankenversicherung und Rundfunkbeitrag. Mit konkreten Zahlen und praktischen Tipps behalten Sie den Überblick.

Das Wichtigste auf einen Blick

  • Die Einmalkosten beim Einzug liegen je nach Stadt und Wohnungsgröße zwischen 2.500 EUR und über 10.000 EUR.
  • Die Kaution beträgt maximal drei Nettokaltmieten (§551 BGB) und wird nach dem Auszug zurückgezahlt, wenn keine Schäden vorliegen.
  • Seit 2015 zahlt in den meisten Fällen der Vermieter die Maklerprovision – nicht der Mieter.
  • Die laufenden Kosten (Miete, Nebenkosten, Versicherung, Transport) betragen im Durchschnitt 1.500 bis 3.000 EUR pro Monat.
  • Möblierte Wohnungen sparen Möbelkosten und ermöglichen einen sofortigen Einzug.
  • Das Deutschlandticket kostet seit Januar 2026 monatlich 63 EUR und gilt bundesweit im öffentlichen Nahverkehr.

Überblick

Ein Umzug nach Deutschland ist aufregend. Gleichzeitig ist er mit einer Reihe von Kosten verbunden, die sich je nach Stadt, Wohnungsgröße und persönlicher Situation erheblich unterscheiden. Wer den Überblick behält, vermeidet unangenehme Überraschungen.

Dieser Artikel erklärt alle wichtigen Kostenposten – einmalige Kosten beim Einzug und laufende monatliche Ausgaben. Die Zahlen basieren auf aktuellen Daten (Stand: 2025/2026) und gelten für Personen, die erstmals oder nach längerer Zeit nach Deutschland ziehen: zurückkehrende Deutsche, EU-Bürger und Internationale.

Zur Orientierung: Im ersten Monat sollten Sie einmalige Kosten von mindestens 2.500 EUR bis über 10.000 EUR einplanen. Wie viel es genau wird, hängt vor allem von der Miethöhe, dem Möbelbedarf und der Entfernung Ihres Umzugs ab.

ℹ Hinweis: Die Mietpreise in deutschen Großstädten variieren stark. München ist die teuerste Stadt, gefolgt von Frankfurt und Berlin. In kleineren Städten und ländlichen Regionen liegen die Kosten deutlich niedriger. Alle Szenarien in diesem Artikel rechnen mit Werten für mittelgroße bis große Städte.

Einmalige Kosten beim Einzug

Beim Einzug in eine neue Wohnung fallen mehrere Einmalzahlungen auf einmal an. Diese Kosten sind vorhersehbar, wenn man sie kennt. Im Folgenden werden die wichtigsten Posten erklärt.

Kaution

Die Mietkaution sichert den Vermieter gegen Schäden und ausbleibende Mietzahlungen ab. Laut §551 BGB darf die Kaution maximal drei Nettokaltmieten betragen. Bei einer Kaltmiete von 1.000 EUR sind das maximal 3.000 EUR.

Wichtig: Der Vermieter muss die Kaution verzinst auf einem Treuhandkonto getrennt von seinem eigenen Vermögen anlegen. Nach dem Auszug ist er verpflichtet, die Kaution zurückzuzahlen – sofern keine Schäden über den normalen Verschleiß hinaus vorliegen und keine offenen Nebenkosten bestehen. Dafür hat er in der Regel bis zu sechs Monate Zeit, oft geht es aber schneller.

Kaution: Typische Bandbreite (bei Kaltmiete 800 bis 1.500 EUR/Monat)

Günstig
Mittel
Teuer
1.500 EUR
2.700 EUR
4.500 EUR

💡 Tipp: Sie müssen die Kaution nicht auf einmal zahlen. Laut §551 Abs. 2 BGB dürfen Mieter die Kaution in drei gleichen monatlichen Raten leisten. Die erste Rate ist bei Übergabe der Wohnung fällig.

Erste Miete: Kaltmiete und Nebenkosten

Im ersten Monat zahlen Sie die Kaltmiete zusammen mit den Nebenkosten (auch Betriebskosten oder "zweite Miete" genannt). Die Nebenkosten umfassen Kosten für Wasser, Müllentsorgung, Hausmeister, Aufzug und weitere Posten. Heizkosten können separat abgerechnet werden.

Laut Betriebskostenspiegel 2024 des Deutschen Mieterbundes betragen die durchschnittlichen Nebenkosten in Deutschland 2,67 EUR pro Quadratmeter und Monat. Für eine 50 m² große Wohnung sind das rund 134 EUR zusätzlich zur Kaltmiete.

Maklerprovision: Bestellerprinzip seit 2015

Seit Einführung des Bestellerprinzips im Jahr 2015 gilt: Wer den Makler beauftragt, zahlt die Provision. Das ist in den meisten Fällen der Vermieter. Mieter müssen keine Maklerprovision zahlen, solange sie nicht selbst einen Makler beauftragt haben.

Ausnahmen gibt es bei gewerblichen Mietverhältnissen oder wenn Mieter einen Makler mit der Wohnungssuche beauftragen. In diesen Fällen sind bis zu 2,38 Nettokaltmieten (inklusive Mehrwertsteuer) üblich.

⚠ Achtung: Manche Vermieter versuchen trotz Bestellerprinzip, Kosten auf Mieter abzuwälzen. Lassen Sie sich keine Provision in Rechnung stellen, wenn Sie den Makler nicht selbst beauftragt haben. Das ist rechtswidrig.

Umzugsunternehmen

Ob Sie einen Umzugsservice beauftragen oder selbst Hand anlegen, macht einen erheblichen Kostenunterschied. Ein Selbstumzug mit gemieteten Helfern und einem Transporter ist günstiger, erfordert aber deutlich mehr Eigenorganisation.

Option Lokaler Umzug (unter 50 km) Überregional (über 200 km)
Selbstumzug (Transporter + Helfer) 200 bis 600 EUR 400 bis 1.000 EUR
Umzugsunternehmen, 2-Zimmer-Wohnung 600 bis 1.000 EUR 1.500 bis 3.500 EUR
Umzugsunternehmen, 4-Zimmer-Wohnung 1.200 bis 2.500 EUR 3.000 bis 7.000 EUR

Die Stundensätze für Umzugsteams liegen im Schnitt bei 40 bis 100 EUR pro Stunde. Wochenenden, Monatsenden und die Sommermonate Juni bis August sind teurer. Wer flexibel ist, spart durch einen Umzug dienstags bis donnerstags in den Wintermonaten.

Umzugskosten 2-Zimmer-Wohnung, lokal

Günstig
Mittel
Teuer
200 EUR
800 EUR
3.500 EUR

Möbelkosten: möbliert oder unmöbliert?

Eine unmöblierte Wohnung zu beziehen bedeutet: Küche, Bett, Sofa, Schrank, Schreibtisch und mehr müssen angeschafft werden. Das kostet je nach Qualitätsanspruch zwischen 2.000 und über 10.000 EUR.

Eine möblierte Wohnung dagegen ist ab dem ersten Tag bewohnbar. Wunderflats vermittelt ausschließlich möblierte Wohnungen auf Zeit – mit Bett, Küche, Internetzugang und allem, was für einen direkten Einzug nötig ist. Das spart nicht nur Geld, sondern auch Zeit und Nerven beim Ankommen in einer neuen Stadt.

"Eine möblierte Wohnung kann Ihnen den Kauf von Möbeln im Wert von 2.000 bis 10.000 EUR ersparen."

Besonders bei Umzügen auf Zeit oder als erste Unterkunft in Deutschland ist das ein erheblicher finanzieller Vorteil.

SCHUFA-Auskunft

Die SCHUFA (Schutzgemeinschaft für allgemeine Kreditsicherung) ist die wichtigste Auskunftei in Deutschland. Vermieter fordern häufig eine SCHUFA-Auskunft als Teil der Bewerbungsunterlagen. Diese belegt Ihre Kreditwürdigkeit.

Es gibt zwei Wege:

  • Kostenlose Datenkopie (einmal jährlich): Über meinschufa.de können Sie gemäß Art. 15 DSGVO kostenlos eine Datenkopie Ihrer SCHUFA-Daten anfordern. Diese enthält alle gespeicherten Informationen, ist aber nicht für Vermieter geeignet.
  • Kostenpflichtige Bonitätsauskunft: Diese kostet 29,95 EUR und ist das Dokument, das Vermieter für Ihre Bewerbungsmappe akzeptieren. Sie erhalten es über das SCHUFA-Portal oder über Vergleichsportale.

💡 Tipp: Wer neu nach Deutschland zieht und noch keine SCHUFA-Einträge hat, kann das aktiv kommunizieren. Viele Vermieter akzeptieren ergänzende Dokumente wie aktuelle Gehaltsabrechnungen oder ein Referenzschreiben des bisherigen Vermieters.

Laufende monatliche Kosten

Neben der Miete gibt es weitere monatliche Ausgaben, die zum Leben in Deutschland gehören. Diese Posten sind planbar, sobald man sie kennt.

Kaltmiete und Nebenkosten

Die Kaltmiete ist der Basispreis der Wohnung ohne Betriebskosten und Heizung. Die Gesamtmiete (Warmmiete) setzt sich zusammen aus:

  • Kaltmiete
  • Betriebskosten (Wasser, Müll, Hausmeister, Aufzug usw.): im Schnitt 2,67 EUR pro m² und Monat (Deutsches Mieterbund, Abrechnungsjahr 2024)
  • Heizkosten: im Schnitt 1,32 EUR pro m² und Monat

Typische Kaltmieten für eine 1-Zimmer-Wohnung in deutschen Großstädten (Angebotsmieten 2025/2026, pro m²):

Stadt Kaltmiete pro m² Kaltmiete, 40 m² (Beispiel)
München ca. 19 bis 21 EUR ca. 800 bis 840 EUR
Frankfurt am Main ca. 17 bis 20 EUR ca. 680 bis 800 EUR
Berlin ca. 15 bis 18 EUR ca. 600 bis 720 EUR
Hamburg ca. 13 bis 17 EUR ca. 520 bis 680 EUR
Kleinere Städte (z.B. Leipzig, Nürnberg) ca. 8 bis 13 EUR ca. 320 bis 520 EUR

Krankenversicherung (GKV und PKV)

In Deutschland besteht Krankenversicherungspflicht. Wer sozialversicherungspflichtig beschäftigt ist, ist automatisch Mitglied der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV). Gutverdiener und Selbstständige können zur privaten Krankenversicherung (PKV) wechseln.

Beitragsart Satz 2026 Wer zahlt?
Allgemeiner Beitragssatz GKV 14,6 % des Bruttogehalts je 50 % Arbeitgeber und Arbeitnehmer
Durchschnittlicher Zusatzbeitrag 2026 2,9 % (je nach Kasse) je 50 % Arbeitgeber und Arbeitnehmer
Gesamtbeitrag (Durchschnitt) ca. 17,5 % des Bruttogehalts je ca. 8,75 % Arbeitgeber und Arbeitnehmer

Beispiel: Bei einem Bruttogehalt von 3.500 EUR zahlen Arbeitnehmer in der GKV rund 306 EUR pro Monat. Den gleichen Betrag zahlt der Arbeitgeber. Selbstständige tragen den vollen Beitrag selbst.

⚠ Achtung: Wer aus dem Ausland zuzieht und sich selbstständig macht oder noch keine Stelle hat, muss sich freiwillig in der GKV versichern. Der Mindestbeitrag für freiwillig Versicherte ohne eigenes Einkommen liegt 2026 bei rund 200 EUR pro Monat.

Rundfunkbeitrag: 18,36 EUR pro Monat

Der Rundfunkbeitrag finanziert öffentlich-rechtliche Medien (ARD, ZDF, Deutschlandradio). Er ist pro Haushalt fällig, nicht pro Person. Der aktuelle Beitrag beträgt 18,36 EUR pro Monat (Stand: Juni 2026). Eine Erhöhung ist rechtlich noch nicht entschieden.

WG-Bewohner, die bereits unter einer Adresse beitragszahlend gemeldet sind, müssen nicht erneut zahlen. Personen mit sehr geringem Einkommen (z.B. BAföG-Empfänger, Grundsicherungsempfänger) können eine Befreiung beantragen.

Transport: Deutschlandticket 63 EUR pro Monat

Das Deutschlandticket gilt seit Januar 2026 für 63 EUR pro Monat und berechtigt zur Nutzung des gesamten öffentlichen Nahverkehrs in Deutschland: Bus, Straßenbahn, U-Bahn, S-Bahn und Regionalbahn. Es ist als monatlich kündbares Abo verfügbar.

Arbeitgeber können das Ticket als Jobticket mit 25 % Rabatt anbieten. Der Mitarbeiter zahlt dann maximal 44,10 EUR pro Monat.

Strom, Gas und Internet

Diese Kosten sind nicht in allen Mietwohnungen im Mietpreis enthalten. Bei möblierten Wohnungen auf Wunderflats ist Strom häufig bereits inbegriffen oder pauschal abgerechnet.

Kostenposition Typische Kosten pro Monat Hinweis
Strom (1 bis 2 Personen) 60 bis 100 EUR ca. 40,55 Ct/kWh (2025)
Gas (falls separate Heizung) 50 bis 120 EUR ca. 12,23 Ct/kWh (2025)
Internet (DSL oder Glasfaser) 25 bis 50 EUR Günstigste Tarife ab ca. 24 EUR

Gesamtkosten-Überblick

Die folgende Tabelle zeigt alle Kostenposten auf einen Blick. Danach folgt ein Vergleich von drei typischen Szenarien für den ersten Monat.

Kostenposition Art Typische Höhe
Kaution Einmalig 1 bis 3 Nettokaltmieten (rückzahlbar)
Erste Miete (Warmmiete) Einmalig / monatlich 700 bis 2.000 EUR+
Maklerprovision Einmalig (selten) 0 EUR (in den meisten Fällen)
Umzugskosten Einmalig 200 bis 3.500 EUR+
Möbelkosten Einmalig 0 EUR (möbliert) bis 10.000 EUR+
SCHUFA-Auskunft Einmalig 0 EUR (Datenkopie) oder 29,95 EUR
Krankenversicherung (GKV, AN-Anteil) Monatlich ca. 8,75 % des Bruttogehalts
Rundfunkbeitrag Monatlich 18,36 EUR
Deutschlandticket Monatlich 63 EUR (oder 44,10 EUR als Jobticket)
Strom, Gas, Internet Monatlich 100 bis 270 EUR

Drei Szenarien: Gesamtkosten im ersten Monat

Die folgende Übersicht zeigt, wie unterschiedlich die Gesamtkosten je nach Situation ausfallen. Alle Szenarien gehen von einer einzeln einziehenden Person, einer 1-Zimmer-Wohnung (ca. 35 bis 45 m²) und einem Anstellungsverhältnis aus.

Szenario Gesamtkosten Monat 1 Rahmenbedingungen
Günstig ca. 2.500 EUR Kleine Stadt, Selbstumzug, möblierte WG-ähnliche Wohnung, Kaution 1 Monatsmiete
Durchschnitt ca. 5.500 EUR Berlin/Hamburg, Umzugsunternehmen, möblierte Wohnung, Kaution 2 Monatsmieten
Teuer ca. 12.000 EUR+ München, Umzugsunternehmen, unmöblierte Wohnung, Möbelkauf, Kaution 3 Monatsmieten

Eigene Berechnungen auf Basis von Marktdaten 2025/2026. Kaution ist eine Vorauszahlung und wird nach Auszug zurückerstattet. Krankenversicherungsanteil nicht enthalten (abhängig vom Gehalt).

Kosten sparen beim Umzug nach Deutschland

Einige der größten Kostenposten beim Einzug lassen sich gezielt reduzieren. Hier sind die wirkungsvollsten Möglichkeiten:

1. Möblierte Wohnung mieten

Wer eine möblierte Wohnung bezieht, spart den kompletten Möbelkauf. Bei Wunderflats sind alle Wohnungen ausgestattet: Bett, Küche, Waschmaschine, Internetzugang. Das erleichtert besonders den Start in einer neuen Stadt erheblich.

2. Umzug zeitlich planen

Umzüge an Wochenenden, Monatsenden und im Sommer sind teurer. Wer dienstags bis donnerstags im Winter zieht, zahlt bei Umzugsunternehmen spürbar weniger. Auch ein frühzeitiges Einholen von mindestens drei Angeboten spart oft 20 bis 30 Prozent.

3. Kaution in Raten zahlen

Das Recht, die Kaution in drei Monatsraten zu zahlen, ist gesetzlich verankert (§551 Abs. 2 BGB). Das schont die Liquidität gerade im ersten Monat, wenn viele Kosten auf einmal anfallen.

4. Jobticket nutzen

Arbeitgeber können das Deutschlandticket als Jobticket mit 25 Prozent Nachlass anbieten. Der monatliche Preis sinkt dann auf maximal 44,10 EUR statt 63 EUR. Fragen Sie beim Einstieg aktiv danach.

5. Günstigere Krankenkasse wählen

Alle gesetzlichen Krankenkassen bieten denselben Leistungsumfang. Der Unterschied liegt im Zusatzbeitrag: Die günstigsten Kassen liegen 2026 bei 2,18 Prozent, die teuersten bei 4,39 Prozent. Ein Kassenvergleich bei Einzug kann mehrere Hundert Euro pro Jahr sparen.

💡 Tipp: Planen Sie für den ersten Monat einen Liquiditätspuffer von mindestens 3.000 EUR ein, der über die erwarteten Kosten hinausgeht. Behördenanmeldungen, Verzögerungen bei der Gehaltsauszahlung oder eine zweite Besichtigungsrunde kosten Zeit und manchmal auch Geld.

Häufige Fragen

Wie hoch ist die Kaution bei einer deutschen Mietwohnung?

Die Kaution beträgt laut §551 BGB maximal drei Nettokaltmieten. Bei einer Kaltmiete von 1.000 EUR sind das maximal 3.000 EUR. Vermieter müssen die Kaution verzinst auf einem Treuhandkonto anlegen und nach Auszug zurückzahlen, sofern keine Schäden vorliegen. Mieter haben das Recht, die Kaution in drei gleichen Monatsraten zu zahlen.

Muss ich als Mieter eine Maklerprovision zahlen?

In der Regel nein. Seit Einführung des Bestellerprinzips 2015 zahlt die Person die Provision, die den Makler beauftragt hat. Das ist meistens der Vermieter. Nur wenn Sie selbst einen Makler für die Wohnungssuche beauftragen, können Kosten entstehen. Widerrechtlich weitergegebene Provisionskosten müssen nicht gezahlt werden.

Was kostet ein Umzugsunternehmen für eine 2-Zimmer-Wohnung?

Für einen lokalen Umzug unter 50 km rechnen Sie mit 600 bis 1.000 EUR für eine 2-Zimmer-Wohnung. Überregionale Umzüge können je nach Entfernung und Umfang 1.500 bis 3.500 EUR oder mehr kosten. Selbstumzüge mit gemieteten Transporter und Helfern sind günstiger: ab ca. 200 EUR lokal.

Wie viel kostet die gesetzliche Krankenversicherung in Deutschland?

Der allgemeine Beitragssatz der GKV beträgt 14,6 Prozent des Bruttogehalts, zuzüglich eines kassenindividuellen Zusatzbeitrags (Durchschnitt 2026: 2,9 Prozent). Arbeitgeber und Arbeitnehmer teilen sich den Beitrag je zur Hälfte. Selbstständige zahlen den vollen Beitrag selbst. Bei einem Bruttogehalt von 3.500 EUR sind das für den Arbeitnehmer rund 305 EUR pro Monat.

Kann ich eine SCHUFA-Auskunft kostenlos bekommen?

Ja. Die SCHUFA bietet einmal jährlich eine kostenlose Datenkopie gemäß Art. 15 DSGVO an. Diese können Sie über meinschufa.de anfordern. Für Ihre Bewerbungsunterlagen beim Vermieter ist diese Datenkopie jedoch nicht geeignet, da sie vertrauliche Informationen enthält. Für die Vermieterbewerbung empfiehlt sich die kostenpflichtige Bonitätsauskunft für 29,95 EUR.

Quellen